Po Verkleinerung
Po Lifting
Die eigenen Körperproportionen können subjektiv als unproportioniert erlebt werden, mit oder ohne objektiven Grund. Der Wunsch auf Konturierung ist Grund genug für eine chirurgische Korrektur soweit keine medizinischen oder andere Gegenindikationen vorliegen. Der Po kann objektiv kräftig, klein, breit oder ausfließend sein.
Mit steigendem Alter kann die altersbedingt Erschlaffung des Bindegewebes und der Muskulatur dazu führen, dass der Po herabsinkt und eine Fülle am Übergang zum Oberschenkel und eine Abflachung und Projektionsverlust im oberen Teil hervorruft.
Prinzip: Ist eine Verkleinerung angesagt, sollte Haut, Unterhautsfett und manchmal der große Gesäßmuskel verkleinert werden. Ist das Gesäß heruntergefallen, sollte das Gewebe zum ursprünglichen Platz zurückgeführt werden. Manchmal kann ein Fettabsaugen die Fettmasse reduzieren.
Alle Wunden und Narben in der Gesäßregion sind dauernd kräftige Zugkräfte ausgesetzt indem sich dieser Körperteil alle Bewegungen des Körpers mitmacht. Frische Narben erhalten erst nach einem Jahr dieselbe Haltbarkeit wie die normale Haut und Narben die in dieser Reifungsphase Zugkräfte ausgesetzt sind, können breit und sichtbar werden. Die einzige Stelle in diesem Bereich die einigermaßen immobil ist, ist die Analfurche.
Technik: Durch einen 5 - 6 cm langen Schnitt in der Mitte der Analfurche kann der obere Teil des Gesäßmuskels freigelegt werden. Der Muskel wird gespaltet und der untere Teil kann etwas hochgezogen und auf den oberen Teil fixiert werden. Auf diese Weise werden ein geringes Lifting und eine kleine Projektionvergrösserung in der oberen Mittelpartie des Pos erzielt.
Wird ein größeres Lifting und eine Verkleinerung verlangt, muss die Haut auch verkürzt werden. Die Schnitte müssen fast so lang wie der Po breit ist sein und sie können bogenförmig in der Pofalte bis zum äußeren Oberschenkel gelegt werden oder nach oben bogenförmig von der Analfurche über den oberen Po verlaufen oder einfach quer über der Mitte des Pos. Diese Schnitte geben immer sichtbare Narben die von normalen Slips oder Unterhosen bedeckt werden.
Betäubung: Örtliche Ttumeszenzbetäubung und Dämmerschlaf ist sehr gut für diesen Eingriff geeignet. Vollnarkose ist natürlich auch möglich.
Operationsdauer: 2 - 3 Stunden.
NACHSORGE
KOMPLIKATIONEN
Die hier angeführten, unerwünschten, biologischen Ereignisse kommen mit einer gewissen Häufigkeit bei dieser Operation vor. Diese sollten als kalkulierte Risiken eingestuft werden
NACHBLUTUNG: Nach jeder Operation können Nachblutungen entstehen. Bei kräftiger Nachblutung muss die Wunde wieder geöffnet werden. Dieses Risiko wird durch Einnahme von Azetyl-Salizyl-Säure ( Schmerztabletten ) und Vitamin E erhöht. Diese sollten möglichst ab zwei Wochen vor dem geplanten Eingriff vermieden werden.
INFEKTION: Trotz aseptischen Vorsichtsmaßnahmen können Entzündungen entstehen. Gegebenenfalls wird antibiotische Behandlung verordnet.
NARBENBILDUNG: Narben pflegen bis 3 - 4 Monate rot zu sein. Während des ersten Jahres werden sie allmählich heller. Die Narben sollten nicht der Sonnenbestrahlung oder Sonnenbanklicht während der ersten 6 Monate ausgesetzt werden, da sie sonst bleibend rot oder bräunlich pigmentiert werden können.
RAUCHEN: Das Rauchen setzt die Durchblutung herab und beeinflusst die Wundheilung im negativen Sinne.