Fettabsaugen mit Ultraschall -Fettabsaugen

Die eigene Körperform entspricht nicht immer die idealen Vorstellungen des einzelnen. Wir sind von der Geburt an mit einer bestimmten genetisch festgelegten Zahl von Fettzellen ausgerüstet, die durch das Leben konstant bleiben und dort gelegen wo sie nun sind und deren "Fülle" sich von dem jeweiligen Ernährungszustand oder Stoffwechsel abhängig ist. Wir haben daher mehr oder weniger deutliche Fettpolster die zum Teil durch Gewichtsabnahme verkleinert werden können aber nicht ganz zum Verschwinden zu bringen sind und dieser Zustand ist die typische Indikation für Fettabsaugen oder "Liposculpture". Der typische "Männerbauch" ist von einer Verdickung des grossen Netzes in der Bauchhöhle verursacht und ist nur durch Abmagerung zu beeinflüssen.
Mit der Entwicklung von feineren Instrumenten und Flüssigkeitszufuhr hat sich die Technik beim Fettabsaugen ferfeinert. Man kann nunmehr auch dicht unter der Haut entfetten und auch Zonen mit lockerer Haut behandeln. Die Hautschrumpfung liegt jedoch innerhalb von gewissen minimalen Grenzen. Die Ultraschalltechnik bringt die Fettzellen zum Platzen und das flüssige Öl wird gleichzeitig mit niedrigem Sog abgesaugt. Vergleichende wissenschaflige Studien haben ergeben, dass es keine Unterschiede zwischen herkömmliches Fettabsaugen und die Ultraschallmethode im Bezug auf Ergebnis und Sicherheit vorliegen. An der hiesigen Klinik haben wir schon zeit 1993 Erfahrung mit der Ultraschallmethode und können dies bestätigen. Das Fettabsaugen ist keine gute Methode zum Abspecken, lediglich dient sie der Umformung der Körperkonturen. Die erzielten Körperrelationen bleiben auch bei Gewichtzunahme einigemassen erhalten aber bei unveräderter Kalorienzufuhr und unveränderter physische Aktivitä bleibt der Energieumsatz gleich und die „Energie" wird an anderweitige Fettdepots eingelagert.

Prinzip: Durch verdünnen der Fettschicht wird das Volumen reduziert. Die Elastizität der Haut und die narbige Heilung „kleben" die Haut an die geformte Unterlage.

Biologische voraussetzungen: Die Hautbedeckung muss einigermassen elastisch sein um ein akzeptables Ergebnis zu bekommen. Schrumpft die Haut nich, enstehen Furchen und Dellen. Bei allzu schlaffer Haut oder Hautüberschuss muss die Haut gestrafft werden.

Technik: Mit einem Ultraschallerzeuger wird eine stumpfe Hohlsonde in sehr schnelle Bewegungen versetzt wobei sich die an der Spitze umliegenden Fettzellen zum platzen gebracht werden. Das nun flüssige Fett wird gleichzeitig mit niedrigem Sog abgesaugt.Die Menge die entfernt wird, wird während der Operation durch Abtasten bestimmt. Das ganze Fett wird nicht abgetragen um die Entstehung von Furchen, Dellen,Unebenheiten und Blutungen zu vermeiden. Ein Druckverband oder Mieder wird angelegt. Je nach Zonen soll dieses eine bis drei Wochen lang getragen werden.Unmittelbar entsteht eine erhebliche Schwellung die sich innerhalb der ersten Woche abbaut und die Restschwellung verschwindet innerhalb von 1 - 2 Monate. Erst dann ist es möglich das Ergebnis zu beurteilen.

Betäubung: Je nach Lokalisation und Ausbreitung örtliche Betäubung, Dämmerschlafnarkose oder Vollnarkose. Der Eingriff erfolgt ohne Schmerzen.

Nachsorge:

Komplikationen

Die hier angeführten, unerwünschten, biologischen Ereignisse kommen mit einer gewissen Häufigkeit bei dieser Operation vor. Diese sollten als kalkülierte Risiken eingestuft werden

Blutung: Nach jeder Operation können Nachblutungen vorkommen. Druckverband beugt dieses vor. Die Einnahme von Azetylsalizylsäure (Schmerzmittel) oder Vitamin E erhöht dieses Risiko und sollte für 2 Wochenvorder geplanten Operation vermieden werden.

Infektion: Trotz aseptische Kautelien können bei jeder Operation Entzündungen entstehen. Gegebenenfalls wird antibiotische Therapie eingesetzt. Schwellungen: Schwellungen sind normal. Erst nach gut 2 Monate kann der Erfolg gesehen werden.

Unebenheiten der haut: Furchen und Einziehungen der Haut treten bei gemässigtem Abtragen selten auf

Gefühlsstörungen: Ein vorübergehendes Taubheitsgefühl ist bei beiden Methoden üblich. Bei der Ultraschallmethode hält dieses wesentlich länger an und Berührungsschmerzen können unter Umständen verbleiben.