Nach einer Gewichtsabnahme ist im allgemeinen die Elastizität der Haut unzureichend um sich faltenfrei über das neue Körpervolumen anzugliedern. Dies ist häufig im Gesicht, am Hals, an den Oberarmen, am Bauch und an den Oberschenkeln zu sehen. Bei schlaffem Bindegewebe oder mit zunehmendem Alter sind dieselbe Erscheinungen oft ersichtlich. Die lockere, schlaffe Haut an den Innenseiten der Oberschenkeln und and den Unterseiten der Oberarme werden im allgemeinen als belästigend empfunden. Eine Hautschlaffheit kann nur durch eine Hautstraffung korrigiert werden, während eine Reduzierung eines reinen, festen Massenüberschusses vorteilhaft durch ein Fettabsaugen korrigiert werden kann.
Technik: Durch einen längsverlaufenden Schnitt auf der Innenseite des Oberarmes bis zu der Behaarung in der Achselhöhle, wo der Schnitt U-förmig nach vorne och nach hinten oder S-förmig in der Achselhöhle gelegt wird, wird die Haut zu den Seiten gelöst und passend gekürzt. Die Länge des Schnittes ist davon abhängig wie kräftig die Hautschlaffheit ist.
Betäubung: Örtliche Betäubung kombiniert mit kräftig beruhigenden Mitteln oder kurzdauende, intravenöse Narkose.
Operationszeit: 2-3 Stunden.
Nachsorge
Komplikationen
Die hier angeführten, unerwünschten, biologischen Ereignisse kommen mit einer gewissen Häufigkeit bei dieser Operation vor. Diese sollten als kalkülierte Risiken eingestuft werden.
Nachblutung: Nach jeder Operation können Nachblutungen entstehen. Bei kräftiger Nachblutung muß die Wunde wieder geöffnet werden. Dieses Risiko wird durch Einnahme von Azetyl-Salizyl-Säure ( Schmerztabletten ) und Vitamin E erhöht. Diese sollten möglichst ab zwei Wochen vor dem geplanten Eingriff vermieden werden.
Infektion: Trotz aseptische Vorsichtsmaßnahmen können Entzündungen entstehen. Gegebenenfalls wird antibiotische Behandlung eingesetzt.
Narben: Da die Narben in ständiger Bewegung sind, werden die Narben ständig von Zerr- und Schwerkräften beeinflußt. Deshalb können in den meisten Fällen verbreitete Narben erwartet werden.
Nervschaden: Die Nerven von Bedeutung liegen an den Oberarmen, und an den Oberschenkeln in tieferen Schichten wo gar nicht opertiert wird. Deshalb sollten Nervschäden gar nicht erst entstehen. Oberflächliche Gefühlsnerven werden jedoch durchgetrennt wobei vorübergehender Gefühlsausfall normal ist. In einzelnen Fällen ist ein permanenter Ausfall jedoch möglich.