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KLINIK FÜR PLASTISCHE CHIRURGIE

 

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Abstehende Ohren

Abstehende Ohren oder andere Missbildungen der äusseren Ohren werden normalerweise im frühen Kindesalter korrigiert. Es kommt aber vor dass Erwachsene aus verschiedenen Gründe Ohrendeformitäten haben können.

Die Grösse und Form des äusseren Ohres ist von einer Knorpelplatte mit Windungen und Biegungen abhängig. Das Knorpel ist von einer dünnen Haut bedeckt. Es ist ein Vielfalt von Deformitäten des Knorpels möglich die das äussere Ohr ein abweichendes Aussehen erteilen können.

Bei abstehenden Ohren sind meistens eine Abflachung einer normalen Biegung im oberen Teild des Ohres zusammen mit einer tiefen „Ohrenshüssel" die Ursachen der Deformität. Es sind mehrere Methoden für die Korrektion des abstendes Ohres beschrieben. Hier wird die Methode, die sich an der Klinik bewährt hat, beschrieben. Je nach Deformität können auch andere Methoden verwendet werden.

Technik:

Auf der Rückseite des Ohres wird ein Hautstreifen entfernt und durch eine Durchtrennung des Knorpels kann man an die Forderfläche gelangen. Hier wird der Knorpel an geeigneten Stellen abgeschliffen wobei sich der Knorpel biegt. Somit wird die Biegung wiederherhergestellt.

Der tiefe „Ohrenschüssel" wird durch Entfernen eines ovalären Stückes Knorpels abgeflacht. Die Wunde wird mit sich selbstauflösenden Fäden vernäht und die Ohren werden sehr genau in einem Kopfverband verbandagiert.

Betäubung:

Örtliche

Nachsorge:

Wenn die Wirkung der örtlichen Betäubung nachlässt, kann ein kurzdauernder stärkerer Schmerz auftreten. Dieser kann für einige Stunden beharren da der Verband bewusst stramm angelegt ist und drücken kann. Dauert der Schmerz länger als normal , muss der Verband korrigiert werden.

Der Verband wird nach 67 Tagen entfernt wonach die Haare gewaschen werden können.
Die Ohren sind von kleineren Blutergüsse oder deren Reste verfärbt. Die Abschwellung erfolg almählich und nach einem Monat ist alles normalisiert.In dieser Phase sind die Ohren Schmerzempfindlich. Nach der Verbandentfernung sollte nachts ein Stirnband, das über den Ohren liegt und sie vor Zerrungen schützt, für 34 Wochen werden.

Komplikationen

Die hier angeführten, unerwünschten, biologischen Ereignisse kommen mit einer gewissen Häufigkeit bei dieser Operation vor. Diese sollten als kalkülierte Risiken eingestuft werden. Auch andere unerwähnten Komplikationen können vorkommen.

Blutung: Bei allen Operationen können Nachblutungen entstehen. Bei kräftiger Blutung muß die Nase austamponiert werden. Die Einnahme von schmerzstillenden Mitteln (Acetylsalicylsäure) und Vitamin E erhöht das Risiko.

Entzündung: Trotz aseptischer Technik können bei allen Operationen Entzündungen entstehen. Gegebenenfalls wird antibiotische Therapie verordnet.

 

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