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PLASTIKKIRURGISKE KLINIK

 

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Penisvergrosserung

Die Größe und Länge des männlichen Gliedes haben geringe Bedeutung für die sexuelle Funktion physisch gesehen. Wie Größe und Form des Busens eine geschlechtsgebundene Rolle der Selbstdarstellung bei der Frau spielt, kann für den Mann die Größe seines Gliedes von gleicher Wichtigkeit sein. Dies ist naturgemäß sehr individuell und Selbsterlebt und trifft bei Außenstehenden oft auf Unverständnis. Fühlt sich der betroffene Mann in verschiedene Situationen gehemmt, ist die Indikation für eine Operation gegeben.

Technik:

Es handelt sich um eine chirurgisch einfache Methode, mit der keine funktionellen Risiken verbunden sind.

Der Peniskörper ist dem Schambein angewachsen und diese bindegewebige Verbindung wird vom Schambein teilweise gelöst, wobei der Peniskörper nach unten verschoben werden kann. Die Technik hat sich mit den Jahren gewandelt und allgemein wird heute en Zweistufenverfahren vorgenommen. Die eine ist die Operation gefolg von einer Streckbehandlung die nach 4 – 5 Wochen eingeleitet wird. Diese wird auf einfachster Weise selbst vorgenommen. Vorhandene kommerzielle Streckgeräte sind oft unpraktisch und deshalb oft wirkungslos. Die Streckbehandlung ist sehr wichtig. Ohne diese wird überhaupt keine Verlängerung erzielt. Durchscnittlich kann eine Verlängerung von 3 – 4 cm im schlaffen Zustand erreicht werden. Eine Verlängerung im erigierten Zustand ist kaum zu erwarte da die Schwellkörper als solche nicht verändert werden.

Die Regulation der Erektion geschieht im hinteren, unteren Teil des Schwellkörpers, in einem Bereich wo nicht operiert wird, weshalb diese überhaupt nicht von der Operation gestört werden kann. Andere empfindliche Strukturen wie Harnröhre oder Samenstrang können auch nicht beeinträchtigt werden sowie das Gefühlssinn.

Verdickung des Gliedes kann durch mehmalige Injektionen von kleine Mengen abgesaugtes Fett, durch Implantation von Fettlederhauttransplantate ,welches auch eigenmaterial ist, die zwei 14 cm lange Narben an den Entnahmestellen hinterlassen oder mit kommerziell zugängigen Leichenhautstransplantate erzielt werden. Bei den beiden letzteren Methoden muss auch eine Umschneidung vorgenommen werden. Die Verdickung beträgt etwa 20% von der Ausgangsdicke. Da es sich um Gewebstransplantationen handelt, kann mitunter das Gewebe teilweise oder total resorbiert werden und bei Einheilungsstörungen können Narbenzüge unerwünschte Schrägheiten verursachen. Dise kännen sich durch Zugbehandlung wieder aufrichten.

Die 4 cm lange Narbe liegt direkt am Penisansatz und sie wird von der Schambehaarung verdeckt. Bei einer Verdickung verbleiben Narben in den Gesäßfalten oder den Leistenbeugen.

Schwellungen unterliegen den Gesetzen der Schwerkraft. Die natürlichen Schwellungen als Folge der Operation senken sich zur Penisspitze und Hodensack. Um diesem vorzubeugen, sollte die horizontale Lage so viel wie möglich während der ersten Woche eingehalten werden. - Die Schwellung baut sich langsam innerhalb des ersten Monats ab, beeinträchtigt aber nicht die normalen Aktivitäten. Nach einer Verdickungsoperation bleibt die Schwellung länger bestehen.

Anaesthesie:

Vollnarkose.

Operationsdauer:

1 - 3 Stunden.

Nachsorge:

  • Leichtere Schmerzen, die mit milden Schmerzmittelnbehandelt werden. Unfreiwillige kurzdauernde Erektionen können während denerstenWochenschmerzhaft sein.
  • Antibiotische Behandlung wird verordnet..
  • Bettlägrigkeit so viel wie möglich während der ersten Woche einhalten. Körperbelastungen sollten während der folgenden Woche vermieden werden.
  • Täglich morgens und abends duschen.
  • Ab 10 Tag an den Fädchen zupfen. Fäden im Gesäß- oder Leistenbereich sollten entfernt werden (z.B.Hausarzt).
  • Absolutes Rauchverbot 2-3 Wochen nach der Operation.
  • Die Wunden können etwas nässen. Dies ist normal.
  • Sportliche Aktivitäten sollten 5 Wochen vermieden werden.
  • Geschlechtsverkehr kann nach 5 Wochen stattfinden, sofern die Schwellungsverhältnisse dies zuläßt.

Komplikationen

Die hier angeführten, unerwünschten, biologischen Ereignisse kommen mit einer gewissen Häufigkeit bei dieser Operation vor. Diese sollten als kalkülierte Risiken eingestuft werden

Blutung: Nach jeder Operation können Nachblutungen entstehen. Dieses Risiko wird nach Einnahme von Vitamin E oder Azetyl-Salizylsäure (Schmerzmittel) erhöht. Diese sollten möglichst zwei Wochen vor der Operation vermieden werden. Entsteht eine größere Nachblutung , muß die Wunde wieder eröffnet werden.

Infektion: Trotz aseptischer Vorsichtsmaßnahmen können Entzündungen entstehen. Als Vorbeugung wird antibiotische Behandlung verordnet.

Schwellung: Alle Heilungsabläufe im Körper verursachen Schwellungen. Die Schwellung ist an der Penisbasis und an der Penisspitze am größten, umfasst jedoch den ganzen Hodenbereich. Bei einer gleichzeitigen Verdickung wird die Schwellung naturgemäß wesentlich größer und hält länger an. Erst nach abgeklungener Abschwellung kann das Endergebnis beurteilt werden, d.h. erst nach einigen Monaten.

Gefühlssinn: Keine Störungen des Gefühlssinnes sind bisher beschrieben oder erlebt worden. In z:a 1 % ist eine Abnahme des Berührungsgefühls auf dem Penisrücken für ein paar Monate beschrieben worden.

Erektion: Die Fähigkeit zu erigieren kann durch diese Operation nicht beeinträchtigt werden. Der Erektionswinkel kann geringfügig verändert werden, indem das Glied weniger senkrecht bei der Erektion steht. Um Mißverständnisse auszuschließen, soll erwähnt werden, daß die Schwellkörper als solche nicht verlängert werden, sondern, daß durch die Senkung des Penisansatzes bzw. der Penisbasis das Glied länger erscheint und auch tatsächlich länger wird.

Gleichniß: eine Ausgrabung am Boden um einen Pfahl herum, macht den Pfahl ersichtlich länger aber der Pfahl ragt nicht höher in den Himmel. 
Im schlaffen Zustand ist die Verlängerung deutlich sichtbar.
 

 

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